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Das Onogramm zum Vornamen Benjamin
Das man im Internet auf allerlei Obskures trifft, ist ja nicht neu. Und über verschiedene Webseiten mit mehr oder minder verlässlichen Informationen zu Vornamen sind Sie sicher auch schon gestolpert. Recht verwegen finde ich aber die Idee, aus Vornamen nun die Charakteristika der jeweiligen Namenträger abzuleiten. Das klingt zunächst wie Blödsinn, aber dazu läuft derzeit ein Experiment auf der Seite Onomastik.com.
Dort lassen sich Vornamen nach ausgewählten Gesichtspunkten bewerten, z.B. dem Klang, der Intelligenz, der Attraktivität usw. Dabei kommen sog. Onogramme heraus, d.h. grafische Darstellungen der Charakteristiken der jeweiligen Namen. Klingt obskur, hab ich gedacht, und wollte es mal genauer wissen, anhand meines Namens Benjamin.
Und so schaut’s aus:
Laut Onogramm ist der Name Benjamin weit bekannt und gilt als gewöhnlich. Gut. Die Geister scheiden sich, wenn es um den Wohlklang geht, aber ein größerer Teil der Abstimmer hat sich entschlossen, mich als wohlklingend zu betrachten. Da hab ich also Glück gehabt.
Recht männlich und jung – das kann ich so bestätigen. Ich bin mit meinen 1,77 bin ich weder zu klein noch auffallend groß – und jetzt wirklich überrascht, denn auch das findet sich so im Onogramm wieder. Die Stimmen sind gespalten, tendieren leicht zu “groß”.Naja, ich geb es zu, in Sachen Sportlichkeit bin ich eine Mimose. Da liegt das Onogramm diesmal daneben. Aber ein spaßiger Zeitgenosse bin ich allemal und die richtige Balance zwischen frech und lieb sagt mir meine Mama nach. Stimmt also.
Über Geld rede ich lieder nicht und Aussehen ist vergänglich, aber wenn es um Intelligenz geht, finde ich mich auf der rechten Seite der gespaltenen Stimmen wieder.
So muss ich also tatsächlich einräumen, dass das Onogramm zwar nicht hunderprozentig trifft, aber in der Tendenz durchaus. Nicht schlecht. Ob es für andere Namen auch stimmt? Naja, meine Freundin habe ich schon gecheckt und es kommt gut hin.
Und vielleicht stimmt Ihr Onogramm auch?