Fleisch, Steaks, Gemüsespieße oder Brot, es gibt fast nichts, was nicht grillbar wäre. Und spätestens wenn im Frühjahr die Temperaturen steil nach oben klettern, holt jeder Grill-Fan seinen Grill aus der Gartenlaube.
Wer aber noch keinen Grill hat, oder überlegt eine neue Grill-Richtung einzuschlagen, der überlegt natürlich, für welchen Grill er sich beim Kauf entscheidet: Gesundes Grillen beginnt bereits mit der Auswahl des Geräts: Egal für welches Gerät man sich entscheidet (Holzkohle-, Gas-, Elektro- oder Lavasteingrill), achten sollte man besonders auf die Standfestigkeit. Außerdem sollte der Grill keine scharfen Kanten oder spitzen Ecken haben. In Deutschland ist vor allem der Holzkohlegrill sehr beliebt. Er gewährleistet den typischen Grillgeschmack. Alternativen hierzu können der Elektrogrill oder der Gasgrill sein.
Der Elektrogrill ist vor allem für schlechtes Wetter innerhalb wie außerhalb des Hauses gut geeignet. Nach ein paar Handgriffen kann es losgehen: Fettauffangschale mit Wasser füllen, Stecker einstöpseln und kurz anheizen. Schnell geht es auch mit Gas. Im Vergleich zur Holzkohle gibt es keine Asche, die Temperatur lässt sich regeln und das Anzünden ist weniger gefährlich.
Jedem Grill obliegt auch eine eigene zugehörige „Grillart“.
Bei der Direk-Grill-Methode (160 bis 300 Grad) wird das Grillgut auf dem Rost direkt über die glühenden Kohlen gelegt und erhitzt. Diese Methode eignet sich für Speisen mit kurzer Garzeit (bis zu 25 Minuten). Die indirekte Methode (Barbecue) findet bei etwa 160 – 200 Grad statt. Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Außerdem gibt es noch die Methode des Räucherns (Smoken) bei rund 60 – 90 Grad.
Die Glut wird wie beim „Barbecuen“ eingesetzt, nur werden dabei alle Lüftungsklappen geschlossen und es entsteht eine starke Rauchentwicklung. Mit der Auswahl der Holzsorte kann man die Rauchintensität und die Geschmacksrichtung bestimmen. Die Garzeit kann hier bis zu 24 Stunden dauern.