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Das Thema Ernährung bei Krebskrankheiten spielt während des Heilungsprozesses einer

Krebserkrankung eine ganz entscheidende Rolle. Leider erhalten viele Patienten hierzu nur unzureichende Informationen. Was braucht Ihr Körper genau an Vitalstoffen und Nährstoffen wenn er an Krebs erkrankt ist? Was ist bei Übelkeit und Erbrechen oder Appetitlosigkeit zu tun? Wie reagiert Ihr Körper, besonders Ihr Hormonstoffwechsel und Ihre Organe, auf den Krebs? Was ist sonst zu beachten?

Wie wirken sich die Chemotherapie, eine Strahlentherapie und andere Behandlungsmethoden auf Ihr Immunsystem und Ihren Stoffwechsel aus? Hier ist Aufklärung dringend nötig. Mittels einer geeigneten Ernährung bei Krebskrankheiten ist es nicht nur möglich die Heilungsphase aktiv zu beschleunigen, auch das Risiko von weiteren Erkrankungen wie Unterernährung oder Infektionen nach Operationen wird deutlich gesenkt.

Das steigert nicht nur allgemein Ihre Lebensqualität während dem Kampf gegen die Krankheit, sondern kann sogar Ihre direkten Überlebenschancen deutlich erhöhen. Im Falle einer Unterernährung jedoch besteht das erhöhte Risiko daß Ihrem ohnehin bereits geschwächten Immunssytem nicht genügend Ressourcen im Kampf gegen die Krebserkrankung zur Verfügung stehen und sich die Heilung dadurch deutlich verschlechtert.

Spezialisierte Ärzte und fachlich ausgebildete Ernährungsberater können Sie dabei unterstützen die optimale Ernährung für sich zu finden und auch individuell auf Veränderungen Ihres Körpers während der Behandlung ein zu gehen.

Auch einige Rehabiltitationskliniken wie die Sonnenberg-Klinik haben sich dem Thema Ernährung bei Krebserkrankungen verschrieben und bieten neben Diätkost auch hierzu eine Vielzahl von Informationen und eine individuelle Ernährungstherapie an. Es gibt hierfür sogar eigens erstellte Rezepte die besonders vitamin- und nährstoffreiche Lebensmittel enthalten und in einer Form in der sie der Körper optimal aufnehmen und verwerten kann. Im Verlauf einer Krebserkrankung kann es einerseits zu krankheitsbedingten Störungen wie Übelkeit, Erbrechen und/oder Appetitverlust kommen, andererseits kann aber auch die Nährstoffaufnahme durch die Erkrankung behindert sein.

Zudem werden extrem viele Nährstoffe und Vitamine während des Kampfes gegen die Krankheit benötigt. Oft werden daher auch Mangelerscheinungen bei Krebserkrankungen beoachtet. Vor allem die benötigen Vitamine (u.A. Folsäure, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D sowie die Vitamine der B-Gruppe) und Mineralstoffe (wie Kupfer, Eisen, Magnesium, Zink, Kalzium und Selen) bekommt der Körper nicht in ausreichend hoher Dosis zur Verfügung gestellt.

Und auch die Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate fehlen häufig im erkrankten Körper. Dies führt zur Beeinträchtigung lebenswichtiger Vorgänge im Körper und schwächt das gesamte Immunsystem noch zusätzlich. Dies kann mehrere Ursachen haben. Durch die Übelkeit und anderen Symptome wie Appetitlosigkeit isst der Patient nicht ausreichend was zur verminderten Nährstoffaufnahme führt. Zudem kann der geschwächte Körper die Ernährung bei der Krebserkrankung nicht mehr optimal aufnehmen und verarbeiten. Während der Chemotherapie, bei der ein oder mehrere Medikamente verabreicht werden die die Krebszellen zerstören sollen, kann es jedoch auch zur Zerstörung gesunder Zellen kommen. Dies ist nie völlig vermeidbar. Das wiederum heißt aber für die Ernährung bei der Krebstherapie dass eben wiederum noch mehr Nährstoffe benötigt werden. Die medikamentöse Behandlung mittels einer Chemotherapie oder Strahlentherapie betrifft zudem auch besonders die Zellen in den Schleimhäuten, den Haaren, dem Knochenmark und dem Magen-Darm-Bereich. Es gilt also, sich bereits vor Beginn einer Behandlung mit dem Thema Ernährung bei Krebserkrankungen auseinanderzusetzen und dazu fachlich fundierten Rat einzuholen.

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