Besonderheiten aus dem Internet

Der digitale Ruf im Internet

„Was ich geschrieben, bleibt geschrieben!“ Dieses Wort des römischen Prokurators Pilatus nach der Kreuzigung Jesu an die Pharisäer, hält prosaisch fest was der digitale Ruf im Internet ist. Alles, was an Nachrichten, Bildern, Messages, Forenbeiträge, Blogs, Profile und vieles mehr, einmal ins Netz gestellt wurde, bleibt darin. Es ergibt sich wie aus „Geisterhand“ gemacht ein digitaler Fingerabdruck, der unverwechselbar ist. Aus all diesen Beiträgen entsteht der digitale Ruf. Ihr Geschäft erhält ein Image, das über den Aufgang oder Niedergang entscheiden kann. _Wie aber kann das eigene Image im Netz aufpoliert werden?

Reputation Management im Web 2.0
Geschäftspartner, Arbeitgeber und nicht nur wohlmeinende Freunde können alles im Internet verfolgen und notfalls auch recherchieren. Reputation Management im Web 2.0 heißt das Zauberwort. Wenn das Suchen nach möglichen Lücken im Management versagt, dann ist es an der Zeit im Reputation Management nachzusehen, ob vielleicht irgendwo im Netz ein Bild (z.B. von der letzten Betriebsfeier) oder eine allzu negative Bewertung rumgeistert, die die geschäftliche Entwicklung stören. Die verschiedenen Suchmaschinen spucken solche Informationen in Sekundenschnelle aus.

Wollen sie wirklich überall ihre Fingerabdrücke sehen?
Eine Studie belegt, das 89 Prozent der unter Dreißigjährigen sich hoch aktiv im Web bewegen (Emnid-Studie 2010). Das zeigt, dass das Netz ein entscheidendes Medium ist, das alle möglichen Inhalte (Content) überall und jederzeit nach verfolgbar ist. Nicht nur deutsche Personalentscheider kämmen ganz gezielt das Internet nach dem Ruf ihrer Bewerber durch. Das gilt auch für Geschäftspartner, deshalb ist ein Reputation Management im Web 2.0 unerlässlich. Denn gerade im Netz kann und sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Ihr Ruf ist ihr Kapital!

Reputation Management ist das A und O von Image und Ruf
„Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt‘ es sich völlig ungeniert.“ Dieses Zitat stammt vom Kabarettisten Werner Kroll und wurde um 1945 erstmals öffentlich vorgetragen. Es ist nicht von Wilhelm Busch bzw. von Bertold Brecht. Es besagt, dass es zwar unpopuläre und umstrittene Entscheidungen und Maßnahmen geben kann, aber sie dürfen nie den Ruf ruinieren. Den „ungeniert“ lebt, der der alles verloren hat. Investieren sie in ein gutes Reputation Management. Deshalb ist sachliche Kritik nicht verboten.